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Presseberichte

Aber bitte mit Schlager
Wenn drei Amtsstuten zu Schlagerstars werden, ist gute Laune garantiert! 
Drei Dorfschnecken und jede Menge Schlager
Mannheim/Rhein-Neckar, 05. April 2014. (red) Das vermutlich spaßigste Theater aller Zeiten in der Region bietet heute Abend nochmals ein Viertel Dutzend Schnecken, die ein Dutzend Schlager zum Besten geben. Die rasante Komödie “Aber bitte mit Schlager” fetzt und reißt mit. Weil der Antrieb Spaß ist, Freude und natürlich ganz viel Schlager.
Von Hardy Prothmann
Das Rhein-Neckar-Theater ist eine Revue-Bühne. Der Conférencier begrüßt und führt ein. Innerhalb von Sekunden hat er das Publikum bei sich. Das Theater ist fasst ausverkauft – es sind viele Freunde dieser ganz und gar überraschenden Bühne heute Abend da – aber auch viele neugierige Erstbesucher. Zum Beispiel meine Frau und ich.
Ihr fällt sofort das ausgesucht geschmackvolle Foyer auf, die vielen liebevollen Details. Uns beiden die äußerst freundlichen Mitarbeiter, die alle Gäste herzlich willkommen heißen und sehr aufmerksam sind. Es geht fast familiär zu – was vollständig fehlt, ist irgendeine arrogante “Noblesse”, die man sonst leider häufig erlebt.
“Aber bitte mit Schlager” ist eine rasante Komödie, hinreißend herzlich gespielt von Susan Horn als Amtsleiterin Tabea Wunderlich und den Bürodamen Francesca Galiano (Maria Kröninger) und Ewa Niren (Sissi Huber).
Der Plot: Ein kleines Dorf soll eingemeindet werden – von der verfeindeten Nachbargemeinde. Ein Schock. Als Lösung soll ein Schlagerfestival Geld in die Kassen spülen. Doch die reichen Nachbarn organisieren selbst eins. In einem Akt todesmutiger Rebellion planen die Bürodamen selbst aufzutreten. Doch das holpert – bis die Chefin die Sache in die Hand nimmt und die drei zum erfolgreichsten Schlagertrio aller Zeiten werden. Und dazwischen geht es um was? Um Liebe natürlich, um gebrochene Herzen, um Hoffnung, Wünsche und Sehnsüchte. Alles was das Herz begehrt also und der Schlager besingt.
Die drei quirligen Schauspielerinnen agieren so wuchtig schnell und manchmal auch schrill, dass die Spannung im Publikum greifbar ist. Es gibt viel Szenenapplaus und mitgeschunkelt wird natürlich auch. Alle drei überzeugen stimmlich – auch wenn die Aussteuerung des Sounds an der ein oder anderen Stelle hätte besser sein können.
Es werden wild die Kostüme gewechselt, die Welt der Ämter auf den Arm genommen, emotionale Hochs und Tiefs genommen, gelacht, geschrien, geheult und gestrahlt.
Die Zeit vergeht im Flug und zum Ende stehen die Zuschauer beim Applaus. Auch für Maestro Markus Beisel, dem Multikreativen. Das Stück, die Schlager, die Kostüme, die Choreografie – alles macht er selbst. Nur die Aufführung überlässt er seinen drei zauberhaften Schnecken – und das ist gut so.

Quelle: http://www.rheinneckarblog.de/05/drei-dorfschnecken-und-jede-menge-schlager/44388.html

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